Ruppert spielt

 

Überall summt es, RUPPERT SPIELT. Sie sind die netten Jungs von nebenan. Sie sind die ausgekochten Soundschrauber, die klagenden Minnesänger und die wettergegerbten Seebären auf den sieben Weltmeeren der Musik. Gib ihnen eine Holzkiste auf einem Parkplatz als Bühne, und sie machen daraus die größte und einzige Show auf der Welt: Melodie und Herzblut, das Echo hunderter Songs – tausendmal gehörte Worte und Töne, die mit einem Schlag erneut durch deine Knochen fahren: Ungehörte Lieder, die klingen wie seit hundert Jahren vertraut. Sie machen noch kurz vor Ladenschluss aus gottverlassenen Fußgängerzonen die alternative Disco, die du dir immer erträumt hast. Der runde Geburtstag im irischen Dorfpub, wird zum Hamburger Star-Club vor Erfindung der Musikkassette!

Sie sind eine vierköpfige menschliche Jukebox, eine Boygroup aus alternden T-Shirt-Trägern: Heiko „Dewwel“ Axel hängt beglückt und berstend vor Energie über dem Cajon. Alexander Huhn gibt den verspielten Snob mit Kristallohren an Bass und Gesang. Harald Pfeil webt mit unschuldigem Pokerface einen erlesenen Teppich schmelzender Flächen und jagender Gitarrenlinien. Sven Ruppert trifft mit seiner sachte kaputtgebrüllten Stimme deinen Nerv und schrammelt dazu. Genau so müssen die Songs, die sie nachspielen, eigentlich immer geklungen haben - ganz sicher im Hinterkopf ihrer Schöpfer.

Irgendwo singt es immer verhalten am Fluss, und RUPPERT SPIELT. Irgendwo bebt immer ein Tanzboden, schreit jemand in die Nacht. Irgendwo wird knirschend ein Feuerzeug angezündet. In einer perfekten Welt würden nachgespielte Lieblingssongs immer so klingen. Hier bei uns sind sie einzigartig, bunt, mit angestoßenen Ellenbogen und vorsichtig leuchtenden Augen. Einfach da und das zu hundert Prozent. Wie ein warmes Gewitter, wie du und ich. RUPPERT SPIELT. Überall. 

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