(22. November 2017) „Green Eyes“, „Yellow“ oder „A Rush Of Blood To The Head“ sind nur einige der Erfolgsstücke der Band „Coldplay“. Sänger Sven Ruppert, Schlagzeuger Martin Werner, Bassist Maré Redweik und Markus Schmidt an der Gitarre – zusammen die Tribute-Band „Goldplay“ – spielten all die Hits der legendären Band im restlos ausverkauften Burghaus Bielstein am Dienstagabend im Rahmen von „Seven Nights of Tribute“.

Foto: Vera Marzinski
Foto: Vera Marzinski
 
Mit ihrer Hommage an „Coldplay“ rissen sie die Fans den ganzen Abend mit. Die Tribute Show „Gold Play – Live“ bringt diese außergewöhnliche Darbietung mit Emotionen und Musikalität gefüllt mit Leidenschaft auf die Bühne und kreierte in Bielstein ein erstklassiges Livekonzert, welches nah am Original war. Ein besonderer Abend in der Tribute-Woche, der auch ein relativ junges Publikum anlockte. Die erhielten eine technisch brillante Show mit einer Tribute-Band, die viel Spaß bei ihrem Auftritt hatte. „Magic“, das 2014 auf dem Album „Ghost Stories“ veröffentlichte Stück, gehörte zu den vielen Titeln, die sie spielten. Es geht um Liebe und Magie – ein lässig romantischer Pop-Song. „White Shadow“ stammt aus dem dritten Album der Kultband aus dem Jahr 2005. Besonders schön das Schlusslied in Bielstein. „In My Place“. Die Band „Goldplay“ bot ein klasse Konzert an diesem Abend. Die vier Musiker kommen aus Kaiserslautern, Mainz, Hagen und Köln. Sänger Sven Ruppert hätte zwar auch auf Deutsch mit dem Publikum kommunizieren können, aber kommentierte die Stücke in der Sprache der Originalband. Die hat weltweit Millionenfach verkaufter Alben, vier Grammys und sechs Brit Awards. Damit zählen „Coldplay“ zu den größten und herausragenden Künstlern dieses Jahrhunderts. Songs wie „Clocks“, „In My Place“, „Yellow“ und „Viva La Vida“ stürmten die Charts und eroberten die Herzen ihrer Fans weltweit. Und zu den mittlerweile unendlich viele Auszeichnungen gesellte sich auch der Echo 2016 in der Kategorie „Gruppe International“. Kein Wunder, dass die Fans auch gerne zum Konzert der Tribute-Band kommen. Goldplay“ lässt die unsterblichen Hits der britischen Pop-Giganten lebendig werden. Sie nahmen mit auf eine Reise durch die rockig-poppigen Songs und präsentierten die Songs ihrer Idole mit all ihre Energie und Leidenschaft.

 

Vera Marzinski

Eine Bilderserie finden Sie hier…

„Komm mit ins Abenteuerland“, sangen die Musiker der PUR-Coverband „Abenteuerland“ am Samstagabend im Burghaus Bielstein vor ausverkauftem Haus und entführten die Gäste in das Land der PUR-Hits. Das dritte Konzert der Reihe „Seven Nights of Tribute“ hatte ein besonders sangesfreudiges und textsicheres Publikum angelockt.

Sänger Carsten Heinze verstand es, das Publikum sofort mitzureißen und mit seinen Bandmitgliedern – Berthold Weber am Keyboard, Gitarrist Stephan Koopmann sowie die Rhythmusgruppe Bassist Thomas Große und Schlagzeuger Michael Wolpers – die Stimmung anzuheizen. Wie überall würden die Frauen gut mitmachen und singen und klatschen, stellte Heinze fest. Aber sein „Hör gut zu“ war eigentlich in Bielstein gar nicht nötig – auch die Herren wippten und sangen mit. Auch den Text von Reinhard Mey für das Stück „Der Mann am Fenster“ konnte das Publikum. Das Motto der Band „Abenteuerland“ wäre mittlerweile „Ein graues Haar“, wie das PUR-Stück aus 1995. Seit 2008 existiert die Band „Abenteuerland“. Unplugged spielen sie noch gar nicht so lange. Aber immer mit viel Spaß – und das kam auch rüber.

Als sie mit „Abenteuerland“ anfingen, wussten sie gar nicht, wie viele Hits PUR hatten, verriet Heinze. Erstaunlich sei es, wie viele Stücke die Konzertgäste mitsingen könnten. Selbst waren sie in Sachen „Bildungsausflug“ bei PUR-Konzerten. Als da bei „Frau Schneider“ alle aufsprangen und mitschmetterten war klar, das Stück musste auch in ihr Programm. Und so gehörte es auch in Bielstein dazu. In den neun Jahren haben sie immer mal wieder ihr Programm umgestellt. Balladen wie „Prinzessin“ gehörten natürlich genauso beständig ins Programm wie „Hab‘ mich wieder mal an dir betrunken“. Begonnen haben die fünf Jungs der Originalband PUR mal ganz klein und zwar 1975 im schwäbischen Bietigheim bei Stuttgart. Der Erfolg stellte sich aber erst 1988 mit dem Album „Wie im Film“ ein. Als 1993 „Seiltänzertraum“ raus kam, gelang PUR der ganz große Wurf. Anfang 2000 erschien passend zur Skisprungsaison die neue Single „Adler sollen fliegen“ – eins der wenigen Stücke, die „Abenteuerland“ nicht dabeihatte. Dafür aber viele, viele der anderen tollen Stücke von PUR. Darunter auch „Funkelperlenaugen“. Auch schön zum Mitsingen und eigentlich zum Hinsetzen „Drachen sollen fliegen“. Total anrührend, schon allein wegen des Textes: „Wenn sie diesen Tango hört“ – mit viel Gefühl gesungen. Von diesem Lied gibt es auch eine besondere Version, die Daniel Wirtz sang, als PUR-Frontmann Hartmut Engler bei „Sing meinen Song“ mitmachte. Und „Wo sind all die Indianer hin?“, die sind im Burghaus Bielstein. Zumindest die, die dieses Lied mitsingen können und Sänger Carsten Heinze zog entsprechend dazu seinen Federschmuck an. Lautstark forderte ein Gast öfters „Lena“, stattdessen sangen sie ihm dann ein „Weil Du bei mir bist“. Aber natürlich kam dieses PUR-Kult-Lied auch noch- fast ganz am Schluss. Natürlich konnten die fünf Musiker nicht ohne Zugaben gehen. „Ich denk an Dich“, „Geweint vor Glück“ und „Bis wir uns wiedersehen“ (zum Mitsingen) kamen genauso gut an, wie das gesamte Programm des Abends.

Vera Marzinski

Ganz nah am Original: „No Regrets“ erwecken Entertainer Robbie Williams im Rockzelt zum Leben

 

Bad Münder. Voller Erwartung kamen die Robbie Williams Fans ins Rockzelt Camp Balu. Angekündigt wurde die Band „No Regrets“ mit einer „mitreißenden Rock Show“, die alle Hits des großen Entertainers und Sängers Robbie Williams beinhaltet. Der Sänger und Kopf der Band, Carsten Siebert, war als Frontmann der Pur-Coverband „Abenteuerland“ bereits 2013 im Rockzelt und sang dort beim Soundcheck u.a. auch einen Song von Robbie Williams. Organisator Jürgen Becker griff dies auf und verpflichtete ihn von der Stelle weg mit „No Regrets“.

Auch wenn Robbie Williams zur Zeit nicht aktiv ist und seine Hits schon länger zurückliegen, füllt sein Name noch immer die Hallen –und auch das Rockzelt. „No Regrets“, nach einem Hit des Entertainers benannt, startete mit „Let Me Entertain You“ – also der Ankündigung, das Publikum bestmöglich zu unterhalten. Die sechs Bandmitglieder eröffneten mit dem gleichen Song ihr Konzert, wie das Original auf seiner Tournee 2003. Im britischen Ort Knebworth strömten seinerzeit drei Tage hintereinander jeweils 125 000 Zuschauer ins Stadion.

Die Besucher im Rockzelt ließen sich nicht lange bitten und stimmten gleich bei den ersten Liedern mit ein. Die Texte von „Something Beautiful“, Advertising Space“ und „Strong“ waren bekannt und die Rock Show steigerte sich mit jedem Hit. Siebert schaffte es nicht nur mit seiner Ähnlichkeit zum Original, sondern auch mit der Stimme und der Bühnenshow, die Fans in seinen Bann zu ziehen. Gitarrist Stephan Koopmann und Sängerin Nicole Hotopp unterstützten ihn dabei leidenschaftlich. Michael Wagener am Schlagzeug, Andy Hoppe am Bass und Berthold Weber am Keyboard machten den Sound perfekt. Mit dem Superhit „Feel“ ging es in die Pause.

Gleich nach der Pause mischte sich Carsten Siebert unter das Publikum und so wurden auch viele Selfies mit ihm gemacht. Kaum ein Gast ließ sich die Chance entgehen, ein Foto gemeinsam mit „Robbie Williams“ zu machen. Weitere Hits wie „Bodies“, „No Regrets“ und „Supreme“ folgten. Nach 22 Superhits waren sich alle im Zelt einig: „No Regrets“ konnten die hohen Erwartungen voll erfüllen und machten den Abend im Rockzelt zu einem tollen Event.

 detlef Erasmus
Quelle:www.ndz.de

In Hemmoor begeisterte eine Cover-Band rund 1000 Besucher. (von Arno Grewe)

HEMMOOR. Der Stadtrat hatte sich eine Veranstaltung für die Hemmoorer Bürger auf dem neuen Rathausplatz gewünscht und im Team des Culturkreises einen erfahrenen Veranstalter gefunden. So startete am Sonnabend unter dem Motto „Umsonst & Draußen“ das erste „Open Air am Rathaus“ mit der Pur-Coverband „Abenteuerland“. Kurz bevor die Vorband, das junge Stader Trio „Dreiklangzelt“, die Bühne auf dem Rathausplatz betrat, endete ein kräftiger Gewitterschauer und ließ für den Rest des Abends die Besucher des sich immer mehr füllenden Rathausplatzes beim „Open Air am Rathaus“ im Trockenen feiern.

„Es war echt proppenvoll und das Publikum feierte ordentlich und auch friedlich ab“, freute sich Birte Zöllner, die Vorsitzende des Culturkreises Hemmoor. Als die Pur-Coverband „Abenteuerland“ dann die Bühne betrat, bevölkerten bereits bis zu 1000 Besucher den Rathausplatz. Die fünf Braunschweiger lieferten den Konzertgästen eine über zweieinhalbstündige Show inklusive einiger kräftig geforderter Zugaben. Ob „Lena“, „Funkelperlenaugen“ oder „Drachen sollen fliegen“ – die Band um ihren Begeisterung versprühenden Sänger Carsten Siebert hatte die große Bandbreite der Pur-Hits im Gepäck. Nicht nur die zahlreichen Zuhörer waren hin und weg vom ersten „Open Air am Rathaus“, auch der Hemmoorer Stadtdirektor Dirk Brauer zeigte sich begeistert und hofft nach dieser vielversprechenden Premiere jetzt natürlich auf eine Fortsetzung des „Umsonst & Draußen“-Konzeptes.

Da ein Verein dies natürlich nicht alleine stemmen kann, ist er auf Unterstützung angewiesen. „Wir müssen uns in Ruhe zusammensetzen und ein Fazit ziehen. Das Spendenverhalten vieler Besucher war auf jeden Fall schon mal positiv“, erklärte Birte Zöllner gegenüber unserer Zeitung.

 
 
FaLang translation system by Faboba